Schloss
Schloss Schönbrunn
Die ehemalige kaiserliche Sommerresidenz zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Park und Vorplatz sind frei zugänglich und für Bewohner:innen ein alltäglicher Grünraum mitten im Bezirk.
Bezirk XIII
Schloss Schönbrunn, der Lainzer Tiergarten und mehr Grün als in jedem anderen Wiener Bezirk.
Charakter des Bezirks
Hietzing ist mit knapp 37,7 Quadratkilometern der drittgrößte Bezirk Wiens, dabei aber am dünnsten besiedelt. Mehr als zwei Drittel der Fläche sind Grünland, allen voran der Lainzer Tiergarten. Schloss Schönbrunn mit seinem Park und dem Tiergarten prägt den Bezirk bis heute, ebenso wie herrschaftliche Villen aus der Zeit der Monarchie.
Schon zur Zeit des Kaiserhauses war Hietzing bevorzugter Wohnort von Adel und hohen Beamten, ein Ruf, der bis heute nachwirkt: In keinem anderen Bezirk ist der Anteil an Wohnungen in Privatbesitz größer. Gleichzeitig ist Hietzing als familienfreundlicher und demenzfreundlicher Bezirk zertifiziert.
Hietzing gilt statistisch als ältester Bezirk Wiens. Fast jede dritte Person ist über 60, auch wegen mehrerer Seniorenheime und eines großen Pflegeheims in Lainz. Zugleich hat der Bezirk die niedrigste Bevölkerungsdichte im dicht verbauten Wien, und viele Familien leben seit Generationen in denselben Vierteln. Dieser ruhige, bürgerliche Alltag prägt das soziale Klima ebenso wie die zahlreichen Grünflächen vor der Haustür.
Für Bewohner:innen
Alle wichtigen Anlaufstellen im Bezirk auf einen Blick, von der Bezirksvorstehung bis zur Kurzparkzone.
1130 Wien, Hietzinger Kai 1-3, 2. Stock
Sprechstunden Dienstag 9-11 Uhr und Donnerstag 15-17 Uhr, Anmeldung erbeten
1130 Wien, Hietzinger Kai 1-3
Mo-Fr 8-11.30 Uhr ohne Termin, Nachmittage Mo-Fr 12-15.30 Uhr und Do 12-17.30 Uhr nach Terminvereinbarung
Standesamt Wien-Hietzing, 1130 Wien, Hietzinger Kai 1
Zuständig für 13., 14., 15. und 23. Bezirk, nur mit Terminvereinbarung
1150 Wien, Linke Wienzeile 278
Zuständig unter anderem für den 13. Bezirk
Dienststelle für 12., 13., 14. Bezirk und Purkersdorf, 1030 Wien, Marxergasse 4
1120 Wien, Hohenbergstraße 1a
SPK-W-12-Kommando@polizei.gv.at
Zuständig für 12. und 13. Bezirk
Montag bis Freitag, 9 bis 22 Uhr
Maximale Parkdauer: 2 Stunden
Gilt vor allem in den dichter bebauten Zonen nahe der Bezirksgrenze, im Villengebiet stellenweise abweichend
Für Bewohner:innen
Amtswege, die immer wieder anfallen, gebündelt an einem Ort. Links auf Wien-weite Services und auf Anlaufstellen speziell im 13. Bezirk.
Kuratiert
Eine kleine, bewusst kurz gehaltene Auswahl an Sehenswürdigkeiten. Konkrete Lokal- und Geschäftsempfehlungen folgen, sobald wir sie mit eigenem Bildmaterial zeigen können.
Schloss
Die ehemalige kaiserliche Sommerresidenz zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Park und Vorplatz sind frei zugänglich und für Bewohner:innen ein alltäglicher Grünraum mitten im Bezirk.
Aussicht
Der klassizistische Torbau schließt die Sichtachse des Schlossparks ab und bietet von der Anhöhe einen weiten Blick über den Bezirk und die Stadt.
Park
Am Fuß des Hügels zur Gloriette liegt der barocke Neptunbrunnen, einer der beliebtesten Treffpunkte im Park, gerade an warmen Nachmittagen.
Für Bewohner:innen
Ein paar konkrete Hinweise abseits der offensichtlichen Wege, gesammelt für alle, die im Bezirk wohnen.
Vom St. Veiter Tor führt ein kurzer, aufwärtsführender Weg zum Wienerblick, einer offenen Wiese mit weitem Blick über die Stadt. Der Ausblick ist deutlich ruhiger als jener von der Gloriette in Schönbrunn und eignet sich gut für einen kurzen Spaziergang am Abend.
Der südliche Bereich des Lainzer Tiergartens rund um das Gütenbachtor ist nur zu Fuß erreichbar und wird deutlich weniger besucht als die Wege nahe den Haupteingängen. Wer an Wochenenden Ruhe sucht, findet hier auch bei schönem Wetter ungestörte Wege.
Der Friedhof grenzt direkt an das Schönbrunner Parkareal und ist ein stiller, parkähnlicher Ort mit den Gräbern bekannter Persönlichkeiten wie Gustav Klimt, Otto Wagner oder Franz Grillparzer. Der Zugang ist frei und ganzjährig möglich.
Die 1932 errichtete Mustersiedlung am Roten Berg vereint Wohnhäuser von mehr als 30 Architektinnen und Architekten, darunter Josef Frank, Adolf Loos und Margarete Schütte-Lihotzky. Die Straßen sind öffentlich zugänglich und lassen sich in einem ruhigen Rundgang erkunden.
Am Eingang zum Friedhof in der Veitingergasse öffnet sich ein weiter Blick nach Süden über die Stadt. Der Punkt ist bei Einheimischen bekannt, touristisch aber kaum erschlossen.
Im Mai und Juni finden im Bezirk die Hietzinger Festwochen statt, ein Programm aus Konzerten, Theater und Open Air Veranstaltungen, das durchgehend kostenlos zugänglich ist. Die Termine werden jährlich neu über den Bezirk verteilt.
Geschichte
Hietzing entstand 1890/1892 im Zuge der Wiener Stadterweiterung aus mehreren selbstständigen Vorortgemeinden und erhielt seinen heutigen Zuschnitt endgültig 1938. Seinen Charakter prägt bis heute der alte Ortskern rund um Schloss Schönbrunn, dessen Bau im 18. Jahrhundert das einstige Dorf zum bevorzugten Aufenthaltsort des kaiserlichen Hofes machte. Die Nähe zum Hoflager zog Adelige, Beamte und wohlhabende Sommerfrischler an, wodurch sich Hietzing schon im 19. Jahrhundert zum Nobelbezirk entwickelte. Villenviertel, herrschaftliche Bauten und der Lainzer Tiergarten zeugen bis heute von dieser Tradition als vornehmes Wohn- und Ausflugsgebiet am Rand des Wienerwalds.